Flussfahrt auf dem Rhein
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Ballade Fluviale sur le Rhin
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Das Elsass entdecken > Praktische Informationen > Geografie
Die elsässische Ebene erstreckt sich ca. 30 km breit auf einer Länge von 160 km. Man kann Sie grob in drei Landschaftsformen untergliedern.
Riedgebiete und Rheinwald
Diese Zone entspricht dem alten Schwemmgebiet des Rheines. Hier finden sich zahlreiche Sumpfgebiete, einige Pappel- und Erlenwälder sowie Riede, feuchte Graslandschaften. Das Große Ried zwischen Colmar und Rheinau umfasst die meisten dieser Feuchtgebiete.
Trockenwald
In der elsässischen Ebene gibt es ebenfalls steinige Böden, Überbleibsel alter Rheinarme, mineralstoffarm und durchlässig. Hier haben sich Trockenwälder mit Weißbuchen, Eichen und Pinien angesiedelt. Der bedeutendste davon ist der Hardtwald, der sich über 13.000 Hektar zwischen Basel und der Grenze zum Oberelsass ausdehnt.
Fruchtbare Gäulandschaften
Als Gäulandschaften bezeichnet man Gebiete, in denen sich Kalk unverfestigt als Löß abgelagert hat. Dieser Umstand verleiht ihnen eine hohe Fruchtbarkeit, die für den Anbau von Getreide, Tabak oder Weißkohl genutzt wird. Ein gutes Beispiel hierfür sind das „Ackerland“, welches zwischen Schlettstadt und dem Zorntal liegt, oder der Kochersberg, oft als Kornkammer Straßburgs bezeichnet. Hier gedeiht vor allem Hopfen prächtig. Auch das Hanauerland und das nördliche Elsass seien genannt, beide unweit des üppigen Hagenauer Waldes (15.000 ha) gelegen. Schließlich kann man auch die Hügel des Sundgau im Südelsass dazuzählen, deren östlicher Teil ebenfalls mit Löß bedeckt ist und die eine wunderbar gut erhaltene Landschaft mit reichem bäuerlichen Kulturerbe bergen.