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Text verkleinern Text vergrößern Das Four à Chaux

Befestigungsanlagen: Das Four à Chaux

Eines der wichtigsten Bauwerke der Maginot-Linie

Nach dem Ersten Weltkrieg entschied die französische Regierung, die Verteidigung des Gebiets mit der Maginot-Linie zu modernisieren. Zu diesem Zweck sollte das Fort Four à Chaux von Lembach beitragen. Sein Bau begann im Jahr 1929 und wurde 10 Jahre später noch rechtzeitig vor dem Zweiten Weltkrieg beendet. Es hielt einem massiven Bombardement durch Stukas stand, und die Besatzung ergab sich erst 6 Tage nach dem Waffenstillstand. Später wurde das Fort restauriert und beherbergt heute ein kleines Museum mit Waffen, Uniformen und Propagandaplakaten.

Ein Fort wie ein U-Boot

Die Befestigungsanlage funktionierte ähnlich wie ein U-Boot: Das Fort ermöglichte seinen Bewohnern, mit genügend Nahrungsmittel- und Brennstoffreserven 3 Monate lang völlig autark zu leben. Stromaggregate lieferten im Kriegsfall die nötige Energie, und die Verbindung mit der Außenwelt beschränkte sich einzig und allein auf Funkverbindungen. Außerdem wurden die Einheiten wie in einem U-Boot „Besatzung“ genannt. Um die Unabhängigkeit der Befestigungsanlage zu sichern, verfügte sie über die gesamte notwendige Ausstattung: einen vielseitig (z.B. als Kino oder Kapelle) nutzbaren Raum, ein Elektrizitätskraftwerk, einen Brunnen, einen Operationssaal und sogar eine Leichenhalle…


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