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Bauernhöfe in der elsässischen Ebene
Ein typischer Bauernhof in der elsässischen Ebene besteht im Allgemeinen aus freistehenden, um einen großen Hof angeordneten Gebäuden. Teilweise schließt ein Portalbau den Hof ab, wie etwa am Kochersberg. Die Bauernhöfe im Nord- und Südelsass nehmen sich in der Regel bescheidener aus. Oft handelt es sich dabei um als „Block“ konzipierte Gebäude, bei denen Wohnhaus, Scheune und Stall unter einem Dach vereint sind. Solche Höfe findet man etwa im „Outre-forêt“ oder im Sundgau. Trotz unterschiedlicher Baustile, die sich aus lokalen Traditionen und Lebenswesen ergeben, zeigen sich in den Elsässer Bauweisen durchgängige Elemente. So ist zum Beispiel allen Höfen der Region gemein, dass sie mit sichtbarem Fachwerk errichtet wurden.
Das Winzerhaus
Schöne Bespiele für diesen Gebäudetyp findet man in Mittelbergheim, Andlau, Obernai, Hunaweier, Kaysersberg oder auch in Rappoltsweiler. Winzerhäuser und ihre Höfe sind im Allgemeinen recht klein. Je nachdem, wie wohlhabend eine Familie war, verfügen die Häuser über mehrere Stockwerke aus Fachwerk. Aus Stein erbaut liegen sie halb in die Erde eingebettet, da das Erdgeschoss ausschließlich als Keller und für die Kelter dient.
Bauweisen in Bergen und Tälern
Bei der Architektur in den Tälern und Bergen zeigt sich ganz deutlich der Einfluss der benachbarten Vogesen und so unterscheidet sie sich stark von den in der Ebene vorherrschenden Bauweisen. Die Bauernhöfe sind überwiegend als ein einziges Gebäude konstruiert, das Scheune, Stall und dem Wohnraum beinhaltet. Die Wohnungen haben kleine, leicht zu beheizende Zimmer.